SEM-Stammtisch-Frankfurt

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SEO Campixx 2017 Recap

Am 13. März 2017 von Thomas geschrieben
SEO

Und wiedermal ging es zur SEOCampixx nach Berlin. Ich glaube, es war dieses Mal meine 7. Campixx. Um es vorweg zu nehmen, für mich persönlich war es eher eine schwächere Campixx, was aber an mehreren Faktoren lag. Doch dazu mehr im Laufe meines ReCaps.

Ein Punkt, der sicher auch zum Eindruck beigetragen hat, ist den streikenden Flughafenmitarbeitern geschuldet. Zum einen war es für mich persönlich schwierig nach Berlin zu reisen, zum anderen waren einige Leute auf die ich mich gefreut hatte, der Campixx ferngeblieben.

Quelle: http://www.bz-berlin.de/berlin/streik-an-berliner-flughaefen-was-muessen-reisende-beachten

Ich hatte mich kurzfristig entschieden, einfach schon am Donnerstag und damit einen Tag früher als geplant, anzureisen. Den freien Freitag habe ich dann einfach einen Berlin-Experience-Tag gemacht, mich am Abend mit einem alten Freund getroffen und Samstag ging es dann endlich los mit der SEOCampixx.

Bei der Begrüssung der Teilnehmer durch Marco Jank habe ich zum ersten Mal erfahren, dass Marco in seinem früheren Leben Polizist war und dass dies der Grund dafür ist, dass die Campixx immer am Wochenende stattgefunden hat. Auch wenn es nichts über den Menschen aussagt, fand ich das irgendwie sympathisch und auch sehr zur Person Marco passend. Mit anderen Worten, ich könnte mir Marco immer noch sehr gut in seinem alten Beruf vorstellen. Aber zurück zur organisatorischen Seite der Campixx: die Wochenend-Tradition will er künftig aufbrechen und die nächste Campixx soll dann erstmals an zwei Werktagen stattfinden. Schade eigentlich, ich fand diese Wochenend-Veranstaltung immer sehr charmant und hat mir die interne Koordination mit den beruflichen Terminen innerhalb der Familie erleichtet.

Nun aber zu den Sessions. Ich bin gestartet mit Cash & Run mit dem „Mann mit dem Hut“, Thomas Midnich. Thomas ist ein SEO-Urgestein und hat schon sehr viel Erfahrung in der Erstellung und Optimierung von SEO-Texten gesammelt. Eine seiner Haupt-Thesen ist, dass die HTML-Dokumente die oben stehen, bestimmte Textpattern besitzen, die man selbst auch haben sollte, um vorne mitzuspielen. Für die datengetriebene Textanalyse hat er ein eigenes Tool entwickelt, dass weit über den WDF*IDF Ansatz hinauszugehen scheint. Die Screenshots aus dem Tool waren auf jeden Fall sehr interessant (s. termlabs.io)

Eine weitere These war, dass Transactionale Suchanfragen normalerweise keine SEO-Texte brauchen, um zu ranken. Viele große Online-Shps sehen das aber immer noch anders und haben fleissig SEO-Texte in ihre Kategorie-Templates gepackt (z.B. Zalando).

Eine interessante Aussage hatte er auch noch zum Page-Speed: seine Tests hatten keine Korrelation zu Rankings ergeben, weder positive noch negative. Ich lasse das mal so Wertungsfrei stehen, da ich selbst hier auch keine eindeutigen Ergebnisse habe. Aber es widerspricht schon den gängigen SEO-Mantras.

Als nächsten Vortrag hatte ich mir Kaspar Szymanski herausgesucht. Der Vortrag hieß „Backlinktipps vom ehemaligen Search Quality Googler“ und passend dazu hatte mir einige Tipps erhofft, welche Linkpratiken noch funktionieren.

Stattdessen ging es hauptsächlich darum, welche Möglichkeiten man hat, wenn man eine manuelle Penalty erhalten hat (Stichwort: Reconsideration request). Dieses Thema hat mich eigentlich nicht sonderlich interessiert. Zielführender wäre es gewesen, dass Kind auch schon in der Beschreibung der Session beim Namen zu nennen. Ein Punkt den ich mir trotzdem gemerkt habe war, dass wenn es einen erwischt hat, man keine Ausreden formulieren sollte, sondern rein faktisch aufzeigt, was man geändert hat und das man die Versicherung geben sollte, künftig im Rahmen der Google Richtlinien zu arbeiten.

Dann ging es in die Mittagspause. Die fand ich dieses Mal richtig gut, weil das Orga-Team diesmal viel mehr Sitzkapazitäten aufgebaut hatte. In den letzten Jahren war es so, dass man mit seinem Teller oftmals lange rumrennen musste, bis man einen freien Platz ergattern konnte. Das war dieses Mal wesentlich entspannter.

Weil ich viel mit WordPress arbeite, habe ich mich danach in die Session von Karl Kowald gesetzt „WordPress aus dem Nähkästchen geplaudert“. Seine Schwerpunkte lagen auf der Absicherung der WordPress-Instanz gegen Hacking und die Optimierung des Page-Speed mittels Caching.

Beim Caching unterscheidet er zwischen Speichern einer Full-Page und der Zwischenspeicherung von einzelnen Objekten

Full-Page → Datenbank (eher nicht so empfehlenswert) → in einem File auf Server → im Arbeitsspeicher (z.B. Memcache, Varnish) → Serverseitig (z.B. CDNs wie Cloudflare).

Objekt Caching → MySQL InnoDB
PHP Byte Cache

… und noch einige weitere. Wer sich für die Inhalte neäher interessiert, der sollte mal in das Recap von Sebastian Blum schauen. Bei Karl könnt ihr auch die Folien anfragen.

Noch etwas grundsätzliches zu den Sessions. Mir kam es so vor, als ob es weniger als in den Vorjahren gewesen wären. Gleichzeitig hatte ich Schwierigkeiten mit der zeitlichen Verteilung. Es gab Zeitslots, da war kaum etwas dabei, was mich von der Inhaltsbeschreibung angesprochen hatte. Dann gab es wiederrum Zeitslots mit mehreren interessanten Speakern, die parallel sprachen. So auch am Samstag-Nachmittag als Karl Kratz, Malte Landwehr, Marcus Schoebrichs, Uwe Walcher und Hanns Kronenberg zur gleichen Zeit antraten. Das war sehr schade, denn hier hätten mich alle Sessions sehr interessiert. Ich habe mich dann zu Hanns Kronenberg gesetzt, der einmal mehr die SERPS vermessen hatte und uns die Verbreitung der Snippets in den Google SERPs vorgestellt hat. Wie bei Hanns üblich, hat er umfangreiche statistische Daten aus der Sistrix-Toolbox mitgebracht. Dabei ging es z.B. um abgeschnittene Titles (sollte man möglichst optimieren) oder Mini Sitelinks, die nur bei 0,8% der ausgewerteten Anfragen für die Top 10.000 Webseiten angezeigt werden. Leider wusste auch kein Teilnehmer, wann man die bekommt. Das deckt sich mit der niedrigen Verbreitung 😉

Hanns stellte aber insbesondere auch die neuen Feature-Snippets wie z.B. Antwortboxen (werden fast nur für wikipedia angezeigt), Listen mit und ohne Bild, Video-Snippets (gebt mal als Search Query „Anton aus Tirol“ ein) und Tabellen (hier war Gehaltsvergleich.com stark).

Besonders interessant fand ich, dass Hanns für jeden Snippet-Typ immer noch die Webseiten tabellarisch vorgestellt hat, die besonders oft bei bestimmten Snippet-Merkmalen vorkamen. Darüber könnte man Best-Practice-Webseiten für bestimmte Snippets analysieren.

Wer eine Webseite auf vorhandene Snippets-Einblendungen testen will, kann mal www.sistrix.de/snippet-check aufrufen. Ob Teile davon in die Tool-Box überführt werden, lies Hanns noch offen.

Für die letzte Session an dem Tag habe ich mir Phil Klöckner (aka pip) ausgesucht. Ich hatte mal einen RockStars-Podcast mit ihm gehört (sehr geil!) und da wollte ich ihn auch gerne mal live erleben. Sein Thema war weniger SEO-behaftet, sondern es ging ihm eher um die Vermittlung von allgemeinen Learnings. Ein Credo war z.B. die Fokussierung, kein Multi-Tasking auf allen Ebenen, sondern die richtigen Dinge tun und das dann mit Vollgas. Er zitierte hier Marc Zuckerberg, der bei allen Feature-Requests gefragt haben soll, „ob uns das Feature schneller wachsen lässt“?

Bei der Budgetierung von Marketing-Kanälen stellt er sich die Frage, ob der Kanal schon (z.b. bei anderen Unternehmen) bewiesen hat, dass er rockt. Wenn nein, dann besser lassen.

Für alle, die im Bereich Social Media unterwegs sind, hatte er eine provokante These parat: er stellte fest, dass die organische Reichweite von News in den Sozialen Netzwerken (Facebook) immer weiter zurückgeht. Die Zeit von Free Lunchs ist hier vorbei. Wer auf Facebook seine eigenen Fans erreichen will, muss dafür zahlen. Auch Firmen-Blogs gab er keine große Daseinsberechtigung. Selbst große Coperate-Blogs erreichen so gut wie keine User-Interaktion (Kommentare, Likes etc.). Seine Folgerung: Social Media Manager sind überflüssig!

Für SEOs hatte er auch noch eine Botschaft, die nicht jedem gefallen dürfte. Die Bedeutung von technischem SEO, Content und Links nimmt immer weiter ab. An dessen Stelle gewinnt die UX (User Experience) dagegen immer weiter an Bedeutung für Rankings.

Am Ende seines Vortrages hat er noch einige Beispiele gezeigt, wie er seinerzeit mit Wimdu die deutschen SERPs für Wohnungsvermittlungen gegen AirBnB dominiert hat. Ich kannte diesen Teil schon aus dem RockStars-Podcast. Sein Ansatz ist der, dass er sämtliche Inhalte radikal auf den Prüfstand stellt. Sind Inhalte minderwertig, werden die nicht indexiert. Bei Wimdu hatte er nur noch Kategorieseiten im Index, aber keine einzelnen Wohnungsangebote mehr. Zur Verdeutlichung benutzt er einen Effizienz-Index. Dabei setzt er die sich im Index befindlichen Seiten ins Verhältnis zur Sichtbarkeit.

also: Sichtbarkeit (z.B. Sistrix) / Anzahl Pages im Index * 1000.

Nach dieser Session hatte ich einiges an Input zu verdauen. Ich bin dann relativ früh zurück ins Penta gefahren und habe etwas relaxed. Von den Abendveranstaltungen kann ich an der Stelle also nichts berichten. Dafür habe ich noch an der Hotel-Bar ein Bier mit Andi getrunken, einem netten Münchner, den ich vorher noch nicht kannte.

Das Recap zum zweiten Tag will ich damit beginnen, warum ich eigentlich regelmäßig die Campixx besuche. Primär, weil ich mich zu aktuellen SEO-Trends updaten will. Von den Sessions erhoffe ich mir einen Überblick über die wichtigsten Webmaster-Themen und darüber hinaus ein paar Denkanstöße für meine eigenen Projekte. Mindestens genauso wichtig ist mir aber der Austausch mit den anderen Teilnehmern – ausserhalb der Sessions. Im Vergleich zu anderen Branchen, in denen ich Teile meines Berufslebens verbracht habe, ist die Webmaster-Community unglaublich offen und es fällt sehr leicht, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Besonders interessant finde ich, wenn ich auf jedemanden treffe, der zwar auch irgendwie etwas mit SEO zu tun hat, aber sich dem Thema von einer ganz anderen Seite als ich nähert. Shop-Betreiber, Agenturen, Affiliates, Inhouse-SEOs – jeder hat hier einen ganz eigenen Blick auf die Branche und interessante Beispiele aus seinem Berufsleben, die mich zum nachdenken anregen und über den Tellerrand schauen lassen.

Der Sonntag startet ja üblicherweise etwas später, so konnte ich in aller Ruhe im Penta frühstücken und dann wieder zurück ins Hotel am Müggelsee fahren. Dort habe ich mich dann in die Session von Dominik Lay gesetzt. Er ist der Inhouse-SEO von eventim und in seiner Session hat er einen kurzweiligen Einblick in die Aufgabenstellungen eines Inhouse-SEOS gegeben „Want to have to SEO Rockstar bei Eventim„, der mit einem hoffnungslos unübersichtlichen Shop-System die internationalen Webseiten seines Arbeitgebers optimieren soll.

Danach habe ich mich in die Session „WordPress Professional 3“ von Sebastian Blum und einem Kollegen gesetzt. Ich war letztes Jahr schon in der Session von ihm und hatte da einige Dinge zum Thema Absicherung der WordPress Instanz über die htaccess mitgenommen. Dieses Mal waren seine Themen Security, Page-Speed und Bilder-Optimierung.

Plugins sollte man nicht automatisch updaten, sondern vor einem manuellen Update zuerst in das Repository schauen, was man da genau für einen Code deployed. Das ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn ein anderer Entwickler das Plugins übernommen hat. Er hatte Beispiele, bei denen über Plugins Code zum Auslesen der Login-Daten eingeschleust wurden. Der Bereich Page-Speed war für mich als Nicht-Entwickler nur ansatzweise nachzuvollziehen. Er arbeitet gerne mit einem Mini-CSS welches nur die notwendigsten Teile der Webseite enthält und lädt dann asynchron weitere Ressourcen nach. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, die Folien gibt es aber auf seiner Webseite (habe ich weiter oben bei Karl Kowald verlinkt). Beim letzten Punkt, die Bilderoptimierung, bin ich fast komplett ausgestiegen. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nichtmal Photoshop fehlerfrei bedienen kann. Zumindest weiß ich jetzt, dass es hier auch noch Potentiale gibt 😉

Am Nachmittag habe ich mir eine Doppel-Session gegeben. René Schröter und Christoph Szepanski haben hier in rund 90 Minuten einen tollen 360-Grad-Überblick zu Linkbuilding-Techniken gegeben. Dabei hatten sie die Inhalte schön gegliedert und eigentlich für jede Linkbuilding-Technik passende Beispiele, teilweise untermauert mit Screenshots aus Google Analytics, die zeigten, wieviel Traffic über die aufgebauten Links gekommen ist.

Klar, fast alle der dort gezeigten Linkbuilding-Techniken waren mir grundsätzlich bekannt und wurden von mir in der Vergangenheit auch größtenteils selbst schon eingesetzt. Wie immer gab es aber doch neue Denkanstöße und ich fand es auch interessant, dass hier nachgewiesen wurde, dass Linkbuilding nicht tot ist.

Wie immer am zweiten Tag der Campixx leeren sich die Räume am Nachmittag, weil viele schon vorzeitig abreisen. Für die Vortragenden ist der Termin daher immer etwas undankbar. Das hat sich Jakob Holterhöfer mit seinem Thema „YouTube – from Zero to Hero“ aber in keinster Weise anmerken lassen. Der Vortrag von ihm wird mir sicher am längsten im Gedächnis bleiben, weil er thematisch wirklich aus dem Rahmen gefallen war. Er hat mit seiner Agentur einen YouTube-Kanal mit einem fiktiven Alter Ego aufgebaut. Die Protagonistin Oxana, eine russisch-stämmige Hausfrau, ist eigentlich eine Schauspielerin, die für diese Rolle ausgewählt wurde. Mit dem Projekt will er ausprobieren, ob man mit einer professionellen Herangehensweise einen erfolgreichen YouTube-Kanal aufbauen kann. Beeindruckt hat mich, mit welcher Professionalität er dabei zu Werke gegangen ist. Er und seine Agentur hatte keinerlei Vorkenntnisse in der Video-Produktion. Er hat hier also bei Null angefangen und sich sehr genau überlegt, was er zum Aufbau eines Kanals für Ressourcen benötigt. In seinem Vortrag hat er sehr anschaulich und mit echten Zahlen gezeigt, was er bisher in das Projekt investiert hat (Schauspielerin, Technische Ausrüstung, fiktive Wohnung, Rechtsberatung, Marketing usw.) und was der Kanal bisher erreicht hat.

Investitionen in das technische Equipment

Ich fand das vorgestellte Video von Oxana echt lustig und kann mir gut vorstellen, dass das irgendwann sehr erfolgreich werden kann. Aber schaut doch am besten selbst einmal

Nach der letzten Session hatte ich Glück, dass ich im Taxi von Gnomad-Nils und zwei weiteren Jungs mit nach Tegel fahren konnte und dass am Sonntag nicht gestreikt wurde.

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SEOCampixx 2016 Recap

Am 16. März 2016 von Thomas geschrieben
SEO

seo-campixx-2016-recap

Wieder ist eine Campixx zuende gegangen. Für mich persönlich war es jetzt bereits die 6. SEOCampixx in Folge. Dieses Jahr habe ich im Vorfeld etwas mit mir gekämpft, ob ich nochmal hinfahren soll oder nicht. Letztendlich war es aber eine gute Entscheidung, den Weg zum Müggelsee wieder anzutreten, denn es hat sich doch wieder gelohnt! Das ist jetzt schon fast das vorweggenommene Fazit. Für alle, die nicht dort waren oder die zwar dort waren, aber bei über 100 Session naturgemäß nur einen Teil anschauen konnten, hier eine Zusammenfassung der Workshops, die ich besucht habe. [Weiterlesen →]

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SEOCampixx Umfrage: Expired Domains

Am 15. März 2015 von Thomas geschrieben
SEO

Anlässlich der SEOCampixx 2015 habe ich eine Umfrage unter den Teilnehmern der diesjährigen Campixx zum Thema „Expired Domains“ durchgeführt. Nachdem die eigentlich schon totgesagte Methode durch einige gewonnene SEO Contests in 2014 (u.a. XOVILICHTER) wieder viel Aufmerksmakeit bekam, wollte ich wissen, wie die Profis derzeit zu dem Thema stehen.

Insgesamt 52 Teilnehmer haben die Umfrage im Vorfeld der SEOCampixx 2015 vollständig ausgefüllt.

Die Ergebnisse habe ich im Rahmen eines Workshops auf der Campixx vorgestellt. Hier gibt es die Ergebnisse nochmal zum Nachlesen.

1. Frage: Was für ein SEO bist Du ?

Die Mehrheit der Teilnehmer kommt aus der Agentur-Szene. Inhouse-SEOs belegen mittlerweile aber schon den zweiten Platz. Der selbständige SEO, der als Affiliate unterwegs ist, kommt zumindest in dieser Umfrage zahlenmäßig nur noch auf den dritten Platz. Ob diese Verteilung mit den kompletten Teilnehmern der SEOCampixx 2015 korreliert, kann ich nicht sagen. Aber die Vermutung liegt nahe.

Inhouse-SEO: 32,7% (17 Teilnehmer)
Agentur-SEO: 40,4 % (21 Teilnehmer)
Affiliate-SEO: 26,9 % (14 Teilnehmer)
GESAMT: 52 Teilnehmer

2. Frage: Setzt Du in 2015 in Deinem Linkmix noch auf Verlinkungen von Expired Domains ?

Fast die Hälfte der Befragten setzt gar nicht auf Expired Domains (48,1 % / 25 Teilnehmer). Weder in der Vergangenheit, noch jetzt. Immerhin fast 33% (17 Teilnehmer) setzen auch in 2015 noch auf Expired Domains und etwa 20% machen es nicht mehr (10 Teilnehmer).

Bei dieser Frage macht es Sinn, einmal genauer danach zu schauen, was für eine Art SEO hier geantwortet hat. Inhouse-SEOs scheinen hier am vorsichtigsten zu agieren. Fast 65% geben an, noch nie mit Expired Domains der eigenen Seite zu mehr Links verholfen zu haben. Etwas anders sehen das die Affiliate-SEOs. Diese scheinen noch deutlich mehr zu riskieren.

Inhouse-SEOs:

  • Nein, nicht mehr: 17,6% (3 Teilnehmer)
  • Nein, habe ich aber auch vorher nicht getan: 64,7% (11 Teilnehmer)
  • Ja, setze noch Expired Domains ein: 17,6% (3 Teilnehmer)

Agentur-SEOs:

  • Nein, nicht mehr: 19,0% (4 Teilnehmer)
  • Nein, habe ich aber auch vorher nicht getan: 52,4% (11 Teilnehmer)
  • Ja, setze noch Expired Domains ein: 28,6% (6 Teilnehmer)

Affiliate-SEOs:

  • Nein, nicht mehr: 21,4% (3 Teilnehmer)
  • Nein, habe ich aber auch vorher nicht getan: 21,4% (3 Teilnehmer)
  • Ja, setze noch Expired Domains ein: 57,1% (8 Teilnehmer)

3. Frage: OK, Du setzt also auf Expired Domains in Deinem Linkmix. Wie setzt Du Expired Domains ein ?

Hier scheint der Linktausch und Verkauf vergleichsweise tot zu sein. Wer sich heute noch mit Expired Domains beschäftigt, scheint dies über Private Linknetzwerke umzusetzen oder per 301er Weiterleitung.

umfrage expired domains_2 Klick zum Vergrößern. 17 Teilnehmer, die die zweite Frage mit „Ja, setze ich noch ein“ beantwortet haben. Mehrfachnennungen waren möglich.

Bei den Affiliate-SEOs halten sich zumindest 6 von 8 Teilnehmern der Umfrage ein eigenes Linknetzwerk. Bei den Agentur-SEOs sogar 5 von 6.

4. Frage: Wie stark sind die Effekte von Expired Domain-Verlinkungen ?

Ich habe die Teilnehmer, die angegeben haben, dass sie noch auf Expired Domains setzen gefragt, wie stark sie die Verlinkungen und 301er Weiterleitungen einschätzen. Die meisten meinen, dass einheitliche Aussagen zu den Effekten nicht meöglich seien. Immerhin meint niemand, dass die Maßnahmen ohne Effekt sind. Anscheinend scheinen auch 301er Weiterleitungen immer noch zu funktionieren.

Verlinkungen (17 Teilnehmer):

  • keine Effekte: 0,0% (0 Teilnehmer)
  • leichte Effekte (Sichtbarkeit verbessert sich etwas, beobachtete Keywords steigen um mehrere Positionen): 17,7% (3 Teilnehmer)
  • mittlere Effekte (Sichtbarkeit verbessert sich etwas, beobachtete Keywords steigen um mehrere Positionen): 17,7% (3 Teilnehmer)
  • starke Effekte (Sichtbarkeit verbessert sich spürbar, beobachtete Keywords steigen in die Top 3): 17,7% (3 Teilnehmer)
  • keine einheitliche Aussage möglich, da Ergebnisse zu unterschiedlich: 47,1% (8 Teilnehmer)

301 Weiterleitungen (10 Teilnehmer):

  • keine Effekte: 10,0% (1 Teilnehmer)
  • leichte Effekte (Sichtbarkeit verbessert sich etwas, beobachtete Keywords steigen um mehrere Positionen): 10,0% (1 Teilnehmer)
  • mittlere Effekte (Sichtbarkeit verbessert sich etwas, beobachtete Keywords steigen um mehrere Positionen): 10,0% (1 Teilnehmer)
  • starke Effekte (Sichtbarkeit verbessert sich spürbar, beobachtete Keywords steigen in die Top 3): 30,0% (3 Teilnehmer)
  • keine einheitliche Aussage möglich, da Ergebnisse zu unterschiedlich: 40,0% (4 Teilnehmer)

5. Du setzt also nicht mehr auf die Links von Expireds Domains für die von Dir betreuten Projekte. Warum nicht ?

Von denjenigen, die nicht mehr auf Expired Domains setzen, dies aber früher gemacht haben, wollten wir wissen, warum sie dies nicht mehr machen. Hier waren Mejhrfachnennungen möglich. Die meisten von Ihnen glauben, dass Expireds zu gefährlich geworden sind. Immerhin zwei glauben auch, dass die Links jetzt schon nichts mehr bringen. Damit stehen sie aber gegen die Meinung der Verwender (s. Frage 4).

  • Links von Expired Domains sind zu gefährlich geworden. Auch wenn sie jetzt vielleicht noch funktionieren, können sie bald zum Boomerang werden: 70,0% (7 Teilnehmer)
  • Links von Expired Domains bringen nichts mehr. Daher verzichte ich darauf: 20,0% (2 Teilnehmer)
  • Schlechte Erfahrungen gemacht. Projekte von mir wurden abgestraft: 10,0% (1 Teilnehmer)
  • Unsere Kunden möchten diese Links nicht mehr: 10,0% (1 Teilnehmer)

6. Du hast also noch nie auf Expired Domains gesetzt. Warum eigentlich nicht ?

Von denen, die noch nie auf Expired Domains gesetzt haben, wollten wir wissen, warum nicht.

  • Links von Expired Domains sind mir zu gefährlich. Auch wenn sie jetzt vielleicht noch funktionieren, können sie doch bald zur Abstrafung führen: 28,0% (7 Teilnehmer)
  • Ich bin bisher noch nicht mit Expired Domains in Berührung gekommen und habe mich auch noch nicht im Detail mit dem Thema auseinander gesetzt: 56,0% (14 Teilnehmer)
  • diese Links bringen keine Ranking-Vorteile: 4,0% (1 Teilnehmer)
  • sonstiges: 12,0% (3 Teilnehmer)
  • keine einheitliche Aussage möglich, da Ergebnisse zu unterschiedlich: 40,0% (4 Teilnehmer)

7. Wie wird Google in Zukunft mit Expired Domains umgehen ?

Jetzt wird es für die, die noch auf Expired Domains setzen, spannend. Was prognostizieren die Profis für die Zukunft. Wird Google die Backlinks von Expired Domains neutralisieren oder bleibt alles so wie es ist? Antworten konnten die Teilnehmer, die noch aktiv auf Expireds setzen und die, die dies zumindest in der Vergangenheit gemacht haben (27 Teilnehmer).

  • Google wird Expired Domains grundsätzlich entwerten, so dass die historisch aufgebauten Verlinkungen keinen Wettbewerbsvorteil mehr darstellen: 33,3% (9 Teilnehmer)
  • Gut gemachte Expireds werden auch in Zukunft noch funktionieren: 59,3% (16 Teilnehmer)
  • weiß nicht: 7,4% (2 Teilnehmer)

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Rankingkriterium: In welchem Land steht Dein Server ?

Am 28. Februar 2014 von Thomas geschrieben
SEO

Für viele Webmaster ist es eisernes Gesetzt, dass der Webhoster bzw. seine Server geografisch in dem Land liegen sollen, in dem auch die Webseite ranken soll. Wer also einen deutschen Blog betreibt, der hat sich mit Sicherheit einen deutschen Hoster für seinen Blog gesucht. Zementiert wurde diese Vorgehensweise durch ein Video von Matt Cutts (http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2009/08/wie-wirkt-sich-der-serverstandort-aufs.html), in dem sich Matt genau zu diesem Thema explizit äußert. Dort nennt er den Serverstandort als Rankingkriterium. [Weiterlesen →]

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Einladung zum 15. SEM-Stammtisch in Frankfurt am 17.10.2013

Am 3. Oktober 2013 von Thomas geschrieben
Stammtisch

Der nächste Stammtisch-Termin ist da!

Wir treffen uns am Donnerstag, 17. Oktober 2013, ab 19:00 Uhr wieder im Bastos in Frankfurt-Bockenheim.

Wer noch nicht da war: Neben Networking gibt es bei uns natürlich nicht nur SEM, sondern auch SEO, Agenturschnack, Affiliate, Webhosting, Veranstaltungen, Apfelwein, Webcontrolling etc.

Wir freuen uns über jedes neue & alte Gesicht ! [Weiterlesen →]

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16.05.2013 – Einladung zum 14. SEM-Stammtisch in Frankfurt

Am 28. April 2013 von Thomas geschrieben
Stammtisch

Auch im Mai wollen wir uns wieder zu einem Stammtisch treffen. Wir hoffen, du bist dabei?

Wir treffen uns am Donnerstag, 16. Mai 2013, ab 19:00 Uhr wieder im Bastos in Frankfurt-Bockenheim. [Weiterlesen →]

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Outsourcing bei komplexen Web-Projekten – SEO CAMPIXX 2013 Vortrag

Am 20. März 2013 von Bfri geschrieben
Allgemein

Thomas und ich waren auch 2013 wieder auf der SEO CAMPIXX in Berlin. Für einen ausführlichen Recap hatten wir bisher leider noch keine Zeit. Aber wir möchten zumindest unseren Vortrag online stellen, den wir am Sonntag Vormittag in aller Frühe vor einem kleinen, aber interessierten Publikum gehalten haben. Das Thema:

Outsourcing bei komplexen Web-Projekten – Erfahrungen am eigenen Leib

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Einladung zum 13. SEM-Stammtisch in Frankfurt am 21.02.2013

Am 4. Februar 2013 von Thomas geschrieben
Stammtisch

Der nächste Stammtisch-Termin ist da!

Wir treffen uns am Donnerstag, 21. Februar 2013, ab 19:00 Uhr wieder im Bastos in Frankfurt-Bockenheim.

Wer noch nicht da war: Neben Networking gibt es bei uns natürlich nicht nur SEM, sondern auch SEO, Agenturschnack, Affiliate, Webhosting, Veranstaltungen, Apfelwein, Webcontrolling etc.

Wir freuen uns über jedes neue & alte Gesicht ! [Weiterlesen →]

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12. SEM Stammtisch auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt

Am 26. November 2012 von Bfri geschrieben
Stammtisch

Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich langsam dem Ende. Da der letzte Stammtisch schon wieder einige Monate her ist, wird es Zeit vor dem Jahreswechsel noch einmal zum 12. SEM Stammtisch Frankfurt einzuladen. Wie auch schon im letzten Jahr wollen wir uns wieder auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt zu einigen gemütlichen Glühwein treffen. 🙂

Als Termin haben wir Dienstag, den 11.12.2012, um 19:00 Uhr festgelegt. Wir treffen uns bei der Justitia am Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg in Frankfurt.

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Einladung zum 11. SEM-Stammtisch am 23.08.2012

Am 1. August 2012 von Thomas geschrieben
Stammtisch

Endlich ist der Sommer da ! Den wollen wir natürlich auch Stammtischmäßig nicht verpassen, dafür ist die Terasse im Bastos zu schön 🙂

Wir treffen uns am Donnerstag, 23. August 2012, ab 19:00 Uhr wieder im Bastos in Frankfurt-Bockenheim.

Wer noch nicht da war: Neben Networking gibt es bei uns natürlich nicht nur SEM, sondern auch SEO, Agenturschnack, Affiliate, Webhosting, Veranstaltungen, Webcontrolling etc. Wir freuen uns über jedes neue & alte Gesicht ! [Weiterlesen →]

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